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Die Komponenten nachhaltiger Führung

Erfolgreiche Führung ist kein Zufall. Das ist den meisten Führungskräften und Unternehmensinhabern sicher bewusst. Erfolgreiche Führung ist konstant und nachhaltig, jedoch zugleich flexibel. Das bedeutet für Führungskräfte, dass es nicht nur wichtig ist, zu bestimmten Zeitpunkten auf hohem Niveau arbeiten zu können, sondern dieses hohe Niveau auf lange Sicht zu etablieren und sich an ändernde Kontexte anpassen zu können. Nicht zuletzt bedeutet dies, dass Führungskräfte sich selbst, das Unternehmen und die Mitarbeiter, für die sie schließlich verantwortlich sind, weiterzuentwickeln. Wie dies gelingen kann, erläutern wir in unserem heutigen Beitrag.

Es gibt eine Formel für nachhaltige Führung. Eine Formel, in die Sie sich selbst als Variable hineinversetzen können. So finden Sie nicht nur heraus, ob Sie das Zeug dazu haben, erfolgreich zu führen, sondern auch, ob Sie dies über einen längeren Zeitraum erfolgreich und an sich ändernde Umstände angepasst tun können. Die Formel besteht aus drei Bestandteilen:

Teil eins: Ihre funktionale Kompetenz

Es sind die persönlichen Eigenschaften, die angeben, für welche Funktion und Karriere Sie die besten Voraussetzungen haben. In einem vorherigen Artikel berichteten wir bereits über fünf persönliche Eigenschaften, die ein guter Leader mitbringen muss. Falls Sie diesen Artikel noch nicht gelesen haben, möchten wir Ihnen dies noch einmal ans Herz legen, bevor Sie weiterlesen. Kurz zusammengefasst besteht die Persönlichkeit aus mehreren Eigenschaften.

Neben Authentizität, Glaubwürdigkeit und Empathie formen auch analytische Fähigkeiten das Profil einer erfolgreichen Führungspersönlichkeit. Die Abstraktionsfähigkeit ist wichtig, um auch komplexe Zusammenhalte gut überblicken zu können und prozessuale Ausdauer in richtigem Maße bildet eine weitere Facette der funktionalen Kompetenz einer Führungskraft ab. Ausführlicher sind diese Eigenschaften im verlinkten Artikel nachzulesen.

Je nachdem, welche dieser Eigenschaften stärker oder weniger stark ausgeprägt sind, liegt Ihnen ein berufliches Umfeld in bestimmten Branchen mehr oder weniger. Haben Sie beispielsweise ein gutes Verständnis für Zahlen sowie eine ausgeprägte Gabe, analytisch zu denken, ohne dabei den Überblick über das große Ganze zu verlieren, sind Sie folglich eher dazu veranlagt, ein erfolgreicher Finanzmanager zu werden, als jemand, der diese Eigenschaften nicht besitzt.

Teil zwei: Ihre Antriebskraft

Ihre funktionale Kompetenz braucht einen starken Antrieb, um sich voll entfalten zu können. Ihre Antriebskraft ist der Motor und der Katalysator für Ihre funktionale Kompetenz und unabdingbar, wenn es darum geht, Ihr Potenzial voll zu entfalten. Wie auch Ihre funktionale Kompetenz, besteht auch Ihre Antriebskraft aus verschiedenen persönlichen Eigenschaften, die es zu betrachten gilt.

Führungskräfte haben einen hohen Anspruch an sich selbst. Ihr Ehrgeiz ist elementarer Bestandteil ihrer Antriebskraft. Sie wollen es sich selbst beweisen und beziehen ihre Motivation aus diesem Wunsch. Weiterhin sind Führungspersönlichkeiten sehr zielstrebig. Sie fokussieren sich auf ihre Ziele und sind dadurch in der Lage, immer neue Wege zu entwickeln, um sie zu erreichen. In engem Zusammenhang mit diesem Fokus steht ihre Selbstdisziplin. Sie sorgt dafür, dass sie körperlich und geistig fit sind und auch in schwierigen und herausfordernden Situationen ihr Leistungspensum erbringen können. Schließlich zeichnet sich eine starke Antriebskraft durch Fleiß aus. Es ist wichtig, Zeit und Energie zu investieren. Nur so können die ambitionierten Ziele erreicht werden.

Die im ersten Punkt vorgestellte funktionale Kompetenz ist von Mensch zu Mensch teils sehr unterschiedlich. Die Persönlichkeitsmerkmale, aus welchen sich die Antriebskraft eines Menschen zusammensetzen, sind jedoch eher universell zu betrachten. Je höher Ihre Antriebskraft ausgeprägt ist, desto stärker ist die potenzielle Katalysator-Wirkung auf Ihre funktionale Kompetenz. Auf dieser Grundidee beruht das Prinzip „Ohne Fleiß kein Preis!“

Teil drei: Der Wille, sich weiterzuentwickeln

Wenn Sie sowohl über die funktionale Kompetenz als auch über die nötige Antriebskraft verfügen, haben Sie beste Voraussetzungen, um im Management und in der Führung auf hohem Niveau zu arbeiten. Doch Führung wird nur gute Führung, wenn Sie nachhaltig gestaltet ist. Um Nachhaltigkeit in Ihrem Führungsstil etablieren zu können, gehört eine weitere Dimension zwingend zu Ihrem Kompetenzportfolio.

Erfolgreiche Manager und Führungspersönlichkeiten besitzen den unbedingten Willen, sich, das Unternehmen und ihre Mitarbeiter weiterzuentwickeln. Die Welt wird immer unberechenbarer und verändert sich schneller als je zuvor. Sie als Führungskraft müssen sich angesichts der sich schnell ändernden Umstände, Anforderungen und Möglichkeiten ständig weiterentwickeln. Nachhaltigkeit braucht Weitblick.

Zusammengefasst

Gute Führung wird durch die Kombination von funktionaler Kompetenz und der Antriebskraft der Führungspersönlichkeit erzielt. Funktionale Kompetenz umfasst dabei die persönlichen Eigenschaften, welche in unterschiedlichen Ausprägungen eine Persönlichkeit für bestimmte Arbeitsbereiche stärker bzw. schwächer qualifizieren. Antriebskraft ist hingegen universell zu bewerten und beschreibt das Potenzial, welches in einer Führungspersönlichkeit steckt. Doch wer nachhaltig erfolgreich führen will, muss eine dritte elementare Eigenschaft mit sich bringen: Den unbedingten Willen, sich weiterzuentwickeln. Denn nur, wer sich an die sich ständig ändernde Umwelt und neue Situationen anpassen kann, schafft es, auch auf lange Sich erfolgreich zu führen.